Verbundsicherheitsglas

Definition Herstellverfahren

ertex
® VSG wird aus mindestens zwei Floatglas, ESG- oder TVG-Einheiten mittels zähelastischer, hoch reißfester Polyvinylbutyral Folie (PVB) zu einer festen Einheit verbunden. Die Herstellung nach DIN 12543 Teile 1 bis 5 basiert auf dem Verlegen einer oder mehrerer PVB-Folienlagen zwischen den Gläsern, welche in einem Walzverfahren mit dem Glas verbunden werden. Nach dem sogenannten Vorverbund folgt der Autoklavierungsprozess - mittels Hitze und kontrolliertem Überdruck über einen definierten Zeitraum, entsteht das Fertigprodukt.
  


Gezielte Glas- und Folienanordnung ermöglichen eine Vielzahl an optisch/technischen Variationen, welche den Sicherheitsbestimmungen aus Baurichtlinien ebenso entsprechen, wie auch architektonischen Wünschen.

Mechanische Eigenschaft

Durch den Verbund mittels einer PVB-Folie, deren Reißfestigkeit > 20 N/mm² und die Bruchdehnung > 250 % beträgt, wird gewährleistet, daß im Falle einer Glasbeschädigung die Glasbruchstücke an der Folie haften. Damit wird einerseits die Verletzungsgefahr erheblich gemindert, anderseits ist eine Resttragfähigkeit nach Vorbeschädigung gegeben. .

Technische Daten

Glasdicken von 4 mm bis 100 mm
Herstellgröße max. 6000 x 3210 mm min. 550 x 300 mm
Herstellgröße aus ESG oder TVG Komponenten max. 5100 x 2440 mm
Maximales Stückgewicht 1500 kg